Katze Kater Kitten: Erkrankungen
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Erkrankungen| FeLV Feline Leukämie Virus

Leukose – FeLV

Das Feline Leukämie Virus ist den meisten Katzenbesitzern unter dem Begriff Leukose bekannt. Es ist eine Infektionserkrankung und wird durch einen Retrovirus verursacht.

Die Leukose ist mit die häufigste infektiöse Todesursache bei Katzen. Der Virus tritt weltweit auf und befällt Katzen jeden Alters.

Von der Ansteckung bis zur Erkrankung können Jahre vergehen. Der Erreger ist höchstgefährlich, denn ansteckend ist er auch dann, wenn die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist, d.h. der Virus kann in aller Ruhe auf andere Katzen übertragen werden.


Ansteckungsgefahr besteht auch durch gesund erscheinende, dauerhaft infizierte Tiere.

Aufgrund der sehr hohen Ansteckungsgefahr sollten FeLV-infizierte Katzen unbedingt von gesunden Katzen getrennt werden. Übertragungswege sind z.B. gegenseitiges Lecken oder Beißen sowie die gemeinsame Nutzung von Fressnäpfen und Katzentoiletten.

Katzenleukose äußert sich in einer Schwächung der Abwehrkraft durch das Virus. Betroffene Katzen sind den verschiedensten Infektionserregern praktisch schutzlos ausgeliefert. Die Leukose ist somit auch Grundlage für viele andere, oft tödlich verlaufende Infektionskrankheiten.

Die Katzenleukose kann mit den vielfältigsten Krankheitserscheinungen einhergehen. Beginnend mit Lustlosigkeit, Fieber, plötzlicher Abmagerung, blassen Schleimhäuten (Anämie), Zahnfleischentzündungen bis hin zu bösartigen Tumoren in der Brusthöhle und im Bauch (Leber, Niere, Darm).

Katzenleukose ist unheilbar und verläuft meist tödlich!

Aber auch wenn die Leukose definitiv positiv bestätigt wurde, heißt das noch nicht, dass die Katze direkt sterben muss. Eine ansonsten gesunde Katze kann mit Leukose durchaus noch Monate oder Jahre leben, wobei die konkrete Lebenserwartung sich natürlich nicht voraussagen lässt. Jedoch scheidet die Katze wahrscheinlich Viren aus und es sind Maßnahmen erforderlich, um die Übertragung auf andere Katzen zu verhindern.

Weiterhin sind Leukose-Patienten wegen der immunsuppressiven Wirkung des Virus krankheitsanfällig und bedürfen sorgfältiger Beobachtung und sofortiger tierärztlicher Hilfe, sollten sich Symptome einer Infektion zeigen.

Ein gewisser Teil erwachsener Katzen, die Kontakt mit dem Virus haben, entwickeln eine natürliche Immunität. In der Regel ist bei diesen Tieren in Blut und Knochenmark kein Virus nachweisbar und sie erreichen ein normales Alter. In einigen Fällen ist der Virus aber nur eingekapselt. Stress, Krankheiten oder Kortisone können zur Virusaktivierung und damit zum Krankheitsausbruch führen.

Die FeLV-Infektion ist auf Vertreter der Familie der Katzen beschränkt, andere Tiere und der Mensch sind nicht gefährdet.

Für den Menschen stellt die Leukose keine Gefahr dar!

Ansteckung

Der Retrovirus überträgt sich durch Aufnahme infektiösen Materials, z.B. durch Speichel, Augen- und Nasensekrete sowie über Urin und Kot oder offene Wunden.

Die Ansteckung gesunder Katzen erfolgt meist direkt von Tier zu Tier durch gegenseitiges Beschnüffeln und Belecken.
Der Erreger kann aber auch indirekt zum Beispiel bei der Benutzung derselben Fress- und Trinknäpfe oder Katzentoiletten übertragen werden.

Die Infektion ist auch von der Mutterkatze auf das ungeborene oder neugeborene Kätzchen möglich.

Als Wartezeit nach dem Ableben einer Leukose-Katze bis zur Neubesetzung wird oftmals eine Frist von 30 Tagen empfohlen. Um eine Ansteckung des Neuankömmlings sicher zu vermeiden, sollten Näpfe, Katzentoiletten, Spielzeug und Käfige entsorgt oder mit HIV-wirksamen Desinfektionsmitteln behandelt werden.

Das Feline Leukämie-Virus ist relativ empfindlich und verliert in der Umwelt rasch seine Infektiosität. Es wird durch die meisten gängigen Desinfektionsmittel (HIV/HBV-wirksam) inaktiviert.

Symptome/Verlauf

Die Inkubationszeit ist sehr unterschiedlich. Bei einigen Katzen können schon wenige Tage nach der Ansteckung die ersten Symptome auftreten, bei anderen Tieren dauert es Wochen, Monate oder Jahre.

Das klinische Bild ist außerordentlich vielseitig. Die meisten Katzen entwickeln eine ausreichende Immunantwort und zeigen keine klinischen Symptome. Nur ein kleiner Teil der Tiere (2 %), nämlich die, die eine ungenügende Immunantwort zeigen, erkranken. Nicht alle Tiere mit solchen Erkrankungen sind dann auch serologisch FeLV-positiv.

Die Symptome der Leukose sind sehr vielschichtig und uncharakteristisch. Das ganze Immunsystem ist geschwächt, so dass jede eigentlich banale Erkrankung, die das Immunsystem normalerweise selbst in den Griff bekommt, auftreten kann. Jede Gesundheitsstörung bei der Katze, die sich schon über längere Zeit hinzieht (also chronisch ist) und bei der eine Behandlung keine oder nur eine vorübergehende Besserung bewirkt, ist leukoseverdächtig.

Häufige Symptome die auf FeLV zurückgehen sind Anämie, Gelbsucht, Gewichtsabnahme, Appetitverlust, Durchfall oder Verstopfung, Blut im Stuhl, verdickte Lymphknoten, Atemnot, allgemeine Lustlosigkeit, Vieltrinken, Unfruchtbarkeit, Abort und Resorption von Föten.

Bei einigen Leukose-Patienten entstehen Tumore. Bei diesen Katzen können durch die Tumore Atemprobleme, Magen-Darmentzündungen mit Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung, Leber- und Nierenerkrankungen, Augentrübung und Nervenkrankheiten ausgelöst werden.

Auf Grund der stark geschwächten Immunabwehr ist die Katze auch anfällig für viele andere lebensgefährliche Infektionen wie beispielsweise Katzenschnupfen oder -seuche.

Viele dieser Folgeerkrankungen wie Durchfall, Erbrechen oder Niesen treten durch die geschwächte Immunabwehr auf und maskieren oft die eigentliche Ursache. Die Folgen liegen auf der Hand. Das betroffene Tier kränkelt vor sich hin, leidet möglicherweise an Schmerzen. Meist endet so eine Erkrankung schließlich tödlich.

Sind die Tiere nicht nur Träger des Virus, sondern ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, sterben sie in der Regel innerhalb von 3 Jahren.

Diagnose

Das Feline Leukose-Virus ist aufgrund des vielschichtigen Krankheitsbildes und der oft langen Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Erkrankung meist schwer zu diagnostizieren. Jede wiederkehrende oder trotz Behandlung nicht heilende Erkrankung ist leukoseverdächtig! Dabei müssen andere neoplastische Erkrankungen wie z.B. das Immundefizienzsyndrom der Katzen (FIV, „Katzenaids“), die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), die Feline Infektiöse Anämie („Hämobartonellose“) oder andere Infektionskrankheiten ausgeschlossen werden.

Bei kranken Katzen kann der Tierarzt bereits im Rahmen seiner ersten Untersuchung einen Leukoseverdacht feststellen. Tierärzte haben dann die Möglichkeit, mehrere Tests auf die Erkrankung durchzuführen, allerdings ist das Virus schwierig zu erkennen. Es ist erst dann sicher erkennbar, wenn es sich direkt im Blut aufhält, also dort zirkuliert. Oft ist es jedoch so, dass sich das Virus in einem Organ „versteckt“, wodurch der Bluttest negativ ausfallen kann. Ein negatives Testergebnis gibt also keine unbedingte Garantie auf die Nicht-Erkrankung.

Möglich ist auch eine histopathologische Untersuchung von Bioptaten und Knochenmark und eine Zytologie der Flüssigkeiten aus Brust- und Bauchhöhle (Punktat).

Behandlung/Therapie

Leider gibt es keine Therapie, die zu einer Heilung führt. Die Behandlung gegen die Ursache der Erkrankung – das Virus – ist nicht möglich. Bestenfalls gelingt ein Zurückdrängen der Krankheit für eine gewisse Zeit. Die Verwendung von Virostatika (vermehrungshemmende Medikamente) kann nur das Auftreten klinischer Erkrankungen hinauszögern, nicht aber das Virus beseitigen.

Die Behandlung kann nur symptomatisch erfolgen und versuchen, die Leiden des Tieres zu lindern. Wenn der Krankheitsprozess noch nicht weit fortgeschritten ist und die Katze offensichtlich noch nicht daran leidet, können die Symptome kuriert und die Abwehrkraft der Katze gestärkt werden.

Chemotherapie und Bestrahlung können bei neoplastischen Formen lebensverlängernd sein. Es kommt jedoch darauf an, welches Organ betroffen ist, denn genau dieses muss behandelt werden. Bei bösartigen Tumoren muss überlegt werden, ob das kranke Tier nicht besser von seinem Leid zu erlösen ist, denn die Nebenwirkungen sind wie in der Humanmedizin hochproblematisch.

Bei der Therapie werden nicht nur die auftretenden Symptome behandelt, sondern auch das Immunsystem gestärkt. Wie bei anderen Infektionskrankheiten auch, muss das Immunsystem den Kampf gegen das Virus alleine aufnehmen. Der Tierarzt kann lediglich das Immunsystem bei seinem Kampf gegen den Virus unterstützen; mehr jedoch leider nicht.

Auch der Tierhalter ist hier aufgerufen, aktiv mitzuhelfen und die Katze zu unterstützen. Will oder kann die Katze nicht fressen, muss der Katzenbesitzer nachhelfen, am besten mit weicher Nahrung (Brei, Püriertes, Brühe etc.), die ggf. über eine Spritze direkt ins Maul gegeben wird. Auch muss für eine gute Flüssigkeitsaufnahme gesorgt werden. Das Putzen des Fells muss ebenfalls der Halter übernehmen, wenn die Katze für ihre Fellpflege zu geschwächt ist. Die Fellpflege ist für eine Katze sehr wichtig und tut ihr gut. Aktive Mithilfe in allen notwendigen Bereichen ist also gefragt!

Wenn man keine Aussicht auf Erfolg mehr sieht, sollte man der Katze den Gefallen tun und ihr Leid ersparen, indem man sie einschläfern lässt. So schwer das für den Besitzer auch ist, aber es ist eine Erlösung für die Katze und wer seine Katze liebt, der erspart ihr unnötige Leiden!

Vorbeugung/Impfung

Da es kein sinnvolles Therapieverfahren gibt, muss auf die Vorbeugung besonderen Wert gelegt werden.

Die sicherste Methode, die Krankheit zu verhindern, ist die Schutzimpfung. Eine Impfung gegen FeLV ist sehr sicher und verleiht eine gute Immunität. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Impfstoff auch in der Lage ist, nicht nur vor Schwächung des Immunsystems, sondern auch vor Tumorentwicklungen zu schützen.

Für die Grundimmunisierung sind 2 Injektionen erforderlich, die ab einem Lebensalter von 9 Wochen (Wiederholung mit 12 Wochen) verabreicht werden können. Die Immunität wird durch jährliche, einfache Impfungen aufrechterhalten. Natürlich wirkt die Impfung nur dann, wenn die Katze den Virus nicht schon in sich trägt, im Zweifelsfall macht ein vorheriger Bluttest Sinn.

Die Impfung ist für „Freigänger“ unbedingt zu empfehlen, Wohnungskatzen ohne Kontakt zu anderen Tieren sind weniger gefährdet.

Eine FeLV-infizierte Katze muss sofort von anderen Katzen getrennt werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Dabei muss daran gedacht werden, dass Katzen, die bereits infiziert, aber noch nicht erkrankt zu sein brauchen, das Virus trotzdem schon übertragen können. Wurde ein Tier in einer Katzengemeinschaft positiv auf Leukose getestet, sollten daher alle Mitglieder der Gemeinschaft getestet werden. Wer ganz sicher sein möchte, lässt seine Katzen zweimal im Abstand von drei Monaten testen. Natürlich darf in dieser Zeit kein Kontakt zu anderen Katzen bestehen. Außerdem sollte jede neu aufgenommene Katze getestet werden. Diese Vorsichtsmaßnahmen können allerdings nur bei Katzen ohne freien Auslauf voll wirksam sein.

Nach Entfernen oder Tod einer Leukose-Katze ist vor Neuanschaffung eine Wartezeit von 30 Tagen ausreichend. Näpfe, Toiletten, Körbe und Spielzeug sind am sichersten zu ersetzen, als zweitbeste Lösung zu desinfizieren. Geeignete Desinfektionsmitteln haben auf dem Etikett „HIV/HBV-wirksam“ stehen. Kunststoff-Böden und Fliesen gründlich reinigen und dann desinfizieren. Teppichböden und Teppiche gründlich saugen. Dann ist nach der 30-Tagefrist die Wohnung als sicher für einen Neuzugang zu bezeichnen.

Quelle: http://www.katzenschutzbund-koeln.de/gesundheit/leukosefelv/

Erkankungen | Toxoplasmose

Toxoplasmose
Toxoplasmose ist ein Infektionskrankheit, welche durch den Parasiten Toxoplasma gondii ausgelöst wird.
Die Katze ist hierbei der Endwirt, kann aber andere Wirbeltiere und Menschen infizieren, welche dabei als Zwischwenwirt fungieren. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.
Toxoplasmose ist weltweit verbreitet, je älter ein Mensch ist, umso wahrscheinlicher findet man Antikörper im Blut. Dies bedeutet, die Erkrankung wurde durchgemacht, meist unbemerkt. Bei Antikörpernachweis besteht eine Immunität gegen Toxoplasmose.
In erster Linie infizieren sich Mensch und Tier durch den Verzehr von rohem oder nicht völlig durchgegartem Fleisch. Über die Nahrungskette kann der Parasit Toxoplasma gondii fast jedes Nutztier befallen.
Katzen die an Toxoplasmose erkranken, scheiden mit ihrem Kot die Erreger aus, welche erst nach 24 Stunden ansteckend werden. Bei täglicher Reinigung der Katzentoilette besteht auf diesem Weg kaum Infektionsgefahr!
In der Katze parasitieren die Toxoplasmen in der Darmschleimhaut, in der sie sich vermehren und dann als Oozysten mit dem Kot ausgeschieden werden.Bei der Katze bleibt der Befall meist unentdeckt, da nur etwa 3 Wochen lang Oozysten ausgeschieden werden. Im Regelfall machen Katzen nur einmal im Leben eine Toxoplasmose durch, anschließend entwickeln sie eine belastbare Immunität, die durch ständigen erneuten Erregerkontakt immer wieder aufgefrischt wird. Die Erreger können sich im Darm dieser Tiere nicht mehr vermehren und diese Katzen scheiden nie wieder Oozysten aus. Katzen erkranken nur sehr selten wirklich ernsthaft an der Toxoplasmose. Auch bei der Erstinfektion verläuft die Erkrankung bei älteren Tieren im Regelfall subklinisch, also ohne deutliche Krankheitserscheinungen. Während der Darmphase des Erregers können allenfalls leichter Durchfall, kurzzeitig Fieber und Lymphknotenschwellungen auftreten. Während der Phase der Parasitenentwicklung außerhalb des Darms können je nach befallenem Organ allerdings auch Husten, Atembeschwerden, Durchfall, Gelbsucht sowie Entzündungen der mittleren Augenhaut, der Herzmuskulatur, der Skelettmuskulatur oder des Gehirns auftreten. Bei Katzenwelpen kann es schlimmstenfalls zu plötzlichen Todesfällen kommen.
Eine chronische Toxoplasmose kommt nur bei Katzen mit Störungen des Immunsystems vor. Sie zeigt sich in zentralnervösen Symptomen wie Gangstörungen oder Schüttelkrämpfen, Magen-Darm-Problemen wie Erbrechen, Durchfall und Abmagerung oder als Entzündung der mittleren und inneren Augenhaut.
Diagnose
Bei der Katze kann die Diagnose während der Ausscheidungsphase durch eine Untersuchung des Kots auf Oozysten mittels Flotationsverfahren gestellt werden. Um bei einem positiven Befund die Ausscheidung von Oozysten zu kontrollieren, kann man den Kot der Katze auf Toxoplasmose-Oozysten untersuchen, dabei ist ein positiver Befund allerdings sehr selten, da 70 Prozent aller Katzen infiziert sind, jedoch nur etwa 1 Prozent der freilaufenden Katzen Toxoplasmen-Oozysten ausscheiden.
Dann können noch serologisch Antikörper im Blut nachgewiesen werden. Dabei ist zu beachten, dass der Antikörpernachweis nur auf einen Kontakt mit Toxoplasma gondii hinweist, für eine Erstinfektion sprechen nur ansteigende Titer in einer zweiten Blutprobe nach etwa zwei Wochen.
Therapie
In der Regel ist eine Therapie nicht notwendig, da die Oozystenausscheidung durch den Aufbau einer Immunität von allein nach etwa 3 Wochen aufhört und auch nach erneuter Infektion nicht wieder beginnt.
Sollte eine Behandlung notwenig sein, ist diese nur gegen die Toxoplasmen im Darm möglich. Hier werden z.B. Sulfonamide oder Clindamycin eingesetzt. Die Oozystenausscheidung lässt sich mit Antiparasitika wie Toltrazuril (Baycox) drastisch vermindern.
Vorbeugung
Katzen infizieren sich größtenteils durch rohes Fleisch. Bei der Fütterung mit Dosenfutter besteht somit keine Infektionsgefahr. Die wichtigste prophylaktische Maßnahme für Katzen ist daher die Verfütterung von Dosenfutter oder ausschließlich erhitztem oder längere Zeit durchgefrorenem Fleisch zur Unterbrechung des Endwirt-Zwischenwirt-Zyklus.
Bei Freigängern ist durch die Aufnahme von Nagetieren aber kein wirksamer Infektionsschutz möglich.

Bedeutung für den Menschen
Toxoplasmose stellt auch für den Menschen an sich keine Bedrohung dar. Es wird bei Erstinfektion eine lebenslange Immunität aufgebaut.
Kritisch wird allerdings ein Erstbefall bei schwangeren Frauen. Tritt eine Erstinfektion mit Toxoplasmose in der Schwangerschaft auf, kann das Ungeborene geschädigt werden. Deshalb sollte schon bei Kinderwunsch ein Antikörpersuchtest durchgeführt werden, um zu sehen, ob eine Immunität besteht.
Wenn nicht, muss die Katze nicht abgeschafft werden, da bei regelmäßiger, normaler Reinigung der Toilette das Infektionsrisiko nicht gegeben ist. Ebenso kann der Partner die Reinigung übernehmen.

Quelle:http://www.katzenschutzbund-koeln.de/gesundheit/toxoplasmose/

Erkrankungen | Tollwut

Tollwut
Tollwut verläuft immer tödlich und kann auch auf den Menschen übertragen werden.
Bei der Katze wird Tollwut auch als Rabies, oder Lyssa bezeichnet.
Die Krankheit wird durch Rhabdo-Viren ausgelöst.

Übertragung:
Durch Kontakt mit dem Speichel eines infizierten Tieres, durch einen Biss oder einer Hautwunde, gelangt das Virus in den Körper des Tieres, oder eines Menschen. Das Virus dringt in einen Nervenstrang ein und wandert über diesen in das Gehirn. Je weiter die Eintrittswunde vom Gehirn entfernt liegt, desto länger dauert die Entwicklung klinischer Symptome. Auch die Speicheldrüse wird befallen, der Speichelfluss wird vermehrt auftreten, kann nicht mehr geschluckt werden, dadurch kommt es zum krankheitstypischen “Schaum” vor dem Maul.
Symptome:
Im Prodromal- oder Vorläuferstadiums der Tollwut bei Katzen sind die Tiere entweder extrem reizbar oder aber ungewöhnlich zutraulich. Es kann leichtes Fieber auftreten. Diese erste Phase dauert bis zu 24 Stunden.
Danach folgt das Exzitationsstadium (Erregungsstadium)mit Symptomen wie rasende Wut, Zittern, Bewegungsstörungen, unwillkürlichen Bewegungen, Aggressivität und vermehrter Speichelfluss. Das Exzitationsstadium hält zwischen zwei und vier Tagen an.
Es geht dann allmählich in das Lähmungsstadium über, wie der Name schon sagt, wird im Verlauf dieses Stadiums die Katze zunehmend gelähmter. Der darauffolgende Todeskampf ist qualvoll und kann bis zu einem Tag andauern.
Sollten Symptome auftreten, muss umgehend der Amtstierarzt informiert werden. Helfen kann man seinem geliebten Tier dann nicht mehr. Es ist aber der Eigenschutz und der anderer Tiere zu beachten.
Eine infizierte Katze wurde in Deutschland zuletzt 2006 gemeldet. Der größte Überträger ist der Fuchs, durch flächendeckende Impfaktionen wurde auch hier die Tollwut eingedämmt. Nun sind häufig Tiere, welche ungeimpft aus dem Ausland mitgebracht werden infiziert.
Gerade Besitzern von Freigängern ist eine Impfung zu empfehlen.

Erkrankungen

Wie jedes Lebewesen, sind auch Katzen nicht vor Krankheiten gefeit.
Sie können ganz harmlos sein, aber das zu entscheiden, sollten Sie ihrem Tierarzt überlassen. 
Denn eine Katze kann ihnen nicht sagen, wo es schmerzt, was für Beschwerden auftreten. Auch am Verhalten lässt es sich nur sehr schwer ablesen.
Es kommt vor, dass die Katze ernsthaft erkrankt ist, aber normal frisst und trinkt, sie schnurrt sogar.

Also wie soll man da wissen, dass das Tier krank ist?

Wenn das geliebte Tier blutet, apathisch, oder verhaltensauffällig ist, merkt man das meist natürlich sofort. Auch wenn es niest, hustet, röchelt, erbricht und Durchfall hat. Das sind Symptome die man bemerkt. 
Bei anderen Erkrankungen ist es ein schleichender Prozess, welcher irgendwann auffällt. Das geliebte Tier nimmt trotz Futter ab, es trinkt und uriniert vermehrt, es ist nach kurzen Spielphasen erschöpft und holt angestrengt Luft.
Wir stellen hier ein paar Erkrankungen vor, vor ein paar kann man sein Haustier schützen, durch Impfung zum Beispiel, bei anderen ist das nicht möglich. Hier ist dann die Behandlung der Symptome angezeigt, um ihnen ein angenehmes Leben zu ermöglichen.

Sibirische Waldkatze - Neva Masquarade

Neva Masquarade 


Warum wir uns für ausgerechnet für eine Katzenrasse entschieden haben, bei deren Namen man sich die Zunge bricht?
Eigentlich durch Zufall.
Wir wollten eine gesunde,ursprüngliche Rasse, welche zu einer großen Familie passt.
Diese Eigenschaften findet man leider nicht mehr so oft. Durch "Veredelung", Einkreuzung und Mix, verbreiten sich leider auch negative Aspekte der Katzenzucht.
So haben immer mehr Katzen Probleme mit den Nieren,  dem Herzen, oder Knochen durch vererbte Erkrankungen. Die Diagnostik,- und Behandlungskosten können hier schnell sehr hoch werden. Man sieht den jungen, süßen kleinen Kätzchen nicht an, dass sie krank sind, oder die Veranlagung dazu haben. 
Wie man sich davor schützen kann?
Indem man vom Züchter einen Nachweis verlangt, dass die Elterntiere auf rassetypische Erkrankungen getestet wurden.
Eine 100 % Garantie, dass die geliebte Katze auch gesund bleibt und ein hohes Alter erreicht, gibt es freilich nicht, die gibt es bei keinem Lebewesen.

Aber zurück zu dem warum  - Nevas.

Das Rasseprofil könnt ihr hier nachlesen:

Die Neva Masquarade gehört zu den sibirischen Katzen, ist eine gesellige, friedliche Katze und somit perfekt für uns.

Die Nevas sind Pointkatzen, deren "Markierungen" sich zeitlebens ausbilden.
Natürlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters, aber die Sibirer sehen noch wie Katzen aus und nicht wie etwas, das durchdesignt wurde.

Also steht " Unsere " Rasse und unser Zuchtziel, der Erhalt der sibirischen Katze in ihrem Ursprungsprofil und deren Gesundheit, fest.

Der nächste Schritt für uns ist nun, einen geeigneten, seriösen Rassekatzenverein zu finden, der auch unseren Vorstellungen entspricht.


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